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 Leona Lewis - Spirit

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Dr.Dolci
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BeitragThema: Leona Lewis - Spirit   Do März 27 2008, 02:03

Erst einmal eins ganz klar:

Leona Lewis ist nicht die neue Whitney Houston!!

Da gibt es einige gravierende Unterschiede!
Ich denke, es ist auch nicht einfach, wenn eine Necomerin in solch große Schuhe gesteckt wird.

Leona Louise Lewis wurde am 3. April in Lodon geboren und durch ein Casting-Show in England bekannt.

Das sind schon zwei negativ Faktoren, die mich ein wenig vorsichtig machten. Erstens dieser Vergleich mit der göttlichen WH und dann noch Casting-Show. ( Ja, ich oute mich hier: ICH HASSE ALLE FORMEN DER CASTING SHOWS!!!)

Aber an "Bleeding Love" kam ich dann nicht vorbei. Das Lied hat so einen Gänsehautfaktor, daß ich der Dame nur neidlos eine tolle Stimme bescheinigen konnte.

Als ich dann aber mal ins Album reinhörte, merkte ich einen der gravierendensten Únterschiede zwischen LL und WH:

Das DebütAlbum von WW 1985 konnte man seinerzeit nur schwerlich vom Plattenteller trennen, wenn es einmal darauf lag, gerade zum Umdrehen der Scheibe, war eine Trennung erlaubt, so genial war der Erstling von Whitney.
Beim Reinhören von Spirit, dem Debüt von Frau Lewis überkam mich nach dem 4. Song die gähnende Langweile.

Ich kann heute immer noch nicht behaupten, daß diese CD dem ersten Album von WH das Wasser reichen kann, wie ich anfagngs aber kurz erwähnte, glaube ich auch gar nicht, daß sie das muss.
Whitney Houston ist Whitney Houston und Leona Lewis, Leona Lewis:

UND DAS IST SIE VERDAMMT GUT!!!

Nachdem ich neulich die CD von einem Arbeitskollegen geschenkt bekam, hat sie sich ganz schnell in die vordersten Ränge meiner iPod Charts gespielt.
Ich hatte wohl einen schlechten und sehr kritischen Tag, als ich zum ersten Mal in Spirit reinhörte.

Die 13 Songs sind bis auf eine Ausnahme alle gut bis sehr gut.
1. Bleeding Love - Ich denke, da muss man nicht mehr viel zu sagen!
2. Whatever it takes - Solider R´n´B -Song mit einem sehr eingängigem Refrain
3. Homeless - Ballade vom feinsten, erinnert ein wenig an Sarah Connor, aber nur ein bißchen :-)
4. Better in Time - gefällige Mid-Temponummer, die mich sehr an etwas erinnert, ich komm aber nicht drauf :-(
5. Yesterday - Und ab hier wird es dann klar, wenn schon Vergleiche bedient werden müssen, dann der zu Mariah Carey.
Ich will aber den Vergleich nicht.
Einer meiner Lieblingssongs dieser CD. Auch wegen des Textes:
"Sie können uns das Morgen und die Pläne die wir schmiedeten nehmen-
Sie können uns die Musik nehmen, die wir dann nie spielen können-
alle unsere zerbrochenen Träume, nehmt sie uns ruhig-
doch das Gestern könnt Ihr uns nicht nehmen!
Sie können uns die Zukunft nehmen, von der wir dann nichts wissen werden-
Sie können uns die Orte nehmen zu denen wir reisen wollten
alles zebrochene Träume, nehmt sie uns ruhig alle-
doch ihr könnt uns das Gestern nicht nehmen!!"
6. Take a Bow- Könnte beim ESC einen guten Platz machen, sehr kraftvoll!
7. I will be - Erinnert mich auch ein wenig an etwas schon gehörtes, geht mir aber unter die Haut!
8. Angel - Schöne Midtempo Nummer- Sind nicht fast alle Lieder über Engel irgendwie schön :-) (Kellys mal abgesehen)
9. Here I am - Tolle Ballade, toller Einsatz der Stimme, schöner Text, was will man mehr??
10.I´m you - Okay, da muss ich nochmal vergleichen, aber das erste was ich dachte war: WOW; besser
hätte das Toni Braxton jetzt acuh nicht gemacht!(UND ICH LIEBE TONI BRAXTONS MUSIK!!)
11.The Best you´d never had - Mal wieder ein wenig mehr Schwung, geiler Beat, schöne Hintergrundsamples und
was für eine Statement: Ich werde die Beste sein, die Du nie gehabt hast!
Jungs! Wenn Ihr das mal gesagt bekommt, habt ihr abba richtig was falsch gaymacht!
12. The First Time ever i saw your face - Okay, das ist er nun der eine Titel!! Ist vielleicht auch ein wenig undankbar und
ungerecht, aber mit diesem Titel verbinde ich soviele tolle Erinnerungen, da geht
diese Version gar nicht. Das Original wurde von Ewan McColl geschrieben, dessen
Frau Peggy Seeger es zum erstenmal veröffentlichte. Elvis Presley hat es genauso gecovert wie Peter, Paul und Mary oder soger Johnny Cash. Richtig populär wurde es 1974 in der göttlichen Version von Roberta Flack, die für diese einmalige Interpretation mit einem Grammy augezeichnet wurde. Dies ist auch die Version, die ich zuerst kennen- und lieben lernte. Es folgten die geniale Version von George Michael auf seinem "Songs from the Last Century" Album oder die auch umwerfende Version von Celine Dion ein paar Jahre später. Selbst eine Version von Gitte Haenning auf einem Album auf dem sie, wie der Titel verrät "Favourites" covert, ist superschön gelungen. Viel zu große Schuhe also für Frau Lewis. Diese Version auf dieser CD macht mir keine Gänsehaut sondern sorgen dafür, daß meine Finger sofort nach den ersten Sekunden, den Skip-Schalter vom iPod oder Cd-Player benutzen. Leider ein ganz großes Minus!!

13. Footprints in the Sand - Mit einer großen Ballade beginnt das Album - mit einer solchen endet es auch. Sehr gospeliger Song, mit einem genialen Chor. Ein gelungener Abschluß einer, FAST, perfekten Debüt-CD!

Ich denke, wir werden noch einiges von Leona Lewis hören!
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